Horrig und herzlich Willkommen bei den Waldberghexen Singen e.V.

Chronik der Waldberghexen

Wir schreiben das Jahr 1734 n. Chr., wo in Singen das Leben sehr schwer und von Armut geprägt war. In Singen lebte auch die alte Frida Waldberg in ihrer kleinen Hütte.

An jenem Abend bei Vollmond, beobachteten die ortsansässigen Bauern, wie sich die alte Frau auf den Hohentwiel bewegte. Sie schlich durch den dunklen Wald und stieg den Berg hinauf.

Die Bauern fragten sich, warum sich die alte Frau zu so später Stunde alleine auf den Weg in den Wald des Hohentwiel machte. Darum liefen sie ihr den ganzen Weg hinter her, bis sie eine Lichtung sahen, auf der sich mehrere alte Frauen versammelt hatten. Auch Frida war unter ihnen und begann etwas in einer anderen Sprache zu reden, es hörte sich an wie ein Schwur.

Die Bauern versteckten sich im Gestrüpp und beobachteten, wie die Frauen gemeinsam anfingen den Wald zu beschwören. Es war eine Art von Sabbat, was die Bauern da beobachteten.

Als dann ein dichter, grüner Nebel aufzog, wurde es den tapferen Bauern flau im Magen. Sie rannten den ganzen Weg, über Fels und Gestein, den Berg hinunter, bis sie sich in Sicherheit fühlten.

Am nächsten Morgen trafen sich die Bauern und waren der Überzeugung, dass Frida Waldberg der schwarzen Magie mächtig sei und bezichtigten sie der Hexerei und nannten sie von nun an  WALDBERGHEXE.

Mit Mistgabeln und Fackeln zogen die Bauern durch die Wälder, in der Hoffnung die alte Frau zu finden und sie zu verbrennen, denn nur so konnte eine Hexe um ihr Leben gebracht werden.

Allerdings blieb die Suche nach der alten Frau bis zur heutigen Zeit erfolglos. Es wird erzählt, dass jedes Jahr zur selben Jahreszeit auf dem Berg ein Sabbat abgehalten wird und Hexen Rache nehmen, an denen die nicht an ihre Hexerei glauben.

Deshalb seit gewarnt, wenn der grüne Nebel aufzieht und der Wind durch die Wälder weht, den dann treibt die Waldberghexe ihr unwesen.